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Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates
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Die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates ist eine Resolution, die der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner 6498. Sitzung am Abend des 17. MĂ€rz 2011 mit zehn BefĂŒrwortern und fĂŒnf Enthaltungen verabschiedete. Der Sicherheitsrat reagierte damit auf die sich verschĂ€rfende Situation des BĂŒrgerkriegs in Libyen.

Contents

‱ Inhalt
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Inhalt

Das Gremium stellte fest, dass es die libyschen Behörden versĂ€umt haben, sich an die Resolution 1970 des UN-Sicherheitsrates zu halten. In dieser Resolution war die libysche Regierung aufgefordert worden, ihre Zivilbevölkerung zu schĂŒtzen, und es war ein Waffenembargo verhĂ€ngt worden. Es verurteilte die massiven und systematischen Verletzungen der Menschenrechte und willkĂŒrliche Verhaftungen sowie Verschleppung, Folter und standrechtliche Hinrichtungen und außerdem die Akte der BrutalitĂ€t und EinschĂŒchterung gegenĂŒber Journalisten und Medienvertretern sowie deren HilfskrĂ€ften und drĂ€ngte auf die Einhaltung der Resolution 1738 (2006).

Sie fordert an erster Stelle einen sofortigen Waffenstillstand und ein vollstÀndiges Ende der Gewaltanwendungen und aller Angriffe gegen Zivilisten.

Als zweites spricht sie sich fĂŒr eine Intensivierung der Anstrengungen aus, eine Lösung zu finden, die „den legitimen Forderungen des libyschen Volkes Rechnung trĂ€gt“ und weist auf die Entscheidung des GeneralsekretĂ€rs der Vereinten Nationen hin, seinen Sondergesandten fĂŒr Libyen, Abdul Ilah al-Chatib, nach Libyen zu entsenden. Des Weiteren wird auf die Entscheidung des Sicherheitsrates der Afrikanischen Union hingewiesen, eine Vermittlergruppe nach Libyen zu entsenden, die dort einen Dialog voranbringen soll, der zu einer friedlichen und dauerhaften Lösung fĂŒhren solle.cite-ref-1[1]

DarĂŒber hinaus ermĂ€chtigt die Resolution ihre Mitgliedstaaten, eine Flugverbotszone ĂŒber Libyen einzurichten und „alle notwendigen Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung“ zu ergreifen. Jegliche Besatzung libyschen Territoriums in irgendeiner Form durch eine auslĂ€ndische Macht wurde jedoch ausgeschlossen.cite-ref-2[2] Ausgeschlossen wird auch eine Lesart, der gemĂ€ĂŸ das mit Resolution 1970 ĂŒber Libyen verhĂ€ngte Waffenembargo nun aufgehoben sein könnte. Das allgemeine Waffenembargo wird also ausdrĂŒcklich bestĂ€tigt.

Der Resolutionstext weist auf die Bedeutung der Arabischen Liga fĂŒr den Frieden und die Sicherheit in der Region hin und forderte die Organisation unter Kapitel VIII der Charta der Vereinten Nationen dazu auf, sich an der Umsetzung einer Flugverbotszone zu beteiligen.

Abstimmung und Ergebnis

Kurz vor der Abstimmung hatte der stĂ€ndige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Witali Tschurkin vorgeschlagen, der UN-Sicherheitsrat solle zuerst ĂŒber eine Resolution fĂŒr einen Waffenstillstand in Libyen abstimmen. Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen Susan Rice sagte daraufhin, eine Mehrheit im Sicherheitsrat sei gegen eine separate Resolution fĂŒr einen Waffenstillstand. Ein Waffenstillstand könnte aber in die Resolution ĂŒber eine Flugverbotszone aufgenommen werden.cite-ref-3[3]

FĂŒr die Annahme waren mindestens neun Stimmen und das Ausbleiben eines Vetos notwendig. Zehn Ratsmitglieder stimmten dann fĂŒr die Resolution 1973, und da es kein Veto gab, wurde sie angenommen.

Daneben gab es fĂŒnf Enthaltungen: China und Russland als stĂ€ndige, Brasilien, Deutschland und Indien als nicht-stĂ€ndige Mitglieder des Rats.cite-ref-4[4]

FĂŒr die Resolution 1973 stimmten von den stĂ€ndigen Mitgliedern: Vereinigte Staaten, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Von den nicht-stĂ€ndigen Mitgliedern kamen sieben pro-Stimmen: Bosnien und Herzegowina und Portugal aus Europa, die afrikanischen Staaten Gabun, Nigeria und SĂŒdafrika, das lateinamerikanische Kolumbien, sowie mit dem Libanon der einzige arabisch-muslimische Staat im Sicherheitsrat. Der Libanon hatte sich auch maßgeblich an der Formulierung der Resolution beteiligt.

Chinas Vertreter Li Baodong erklĂ€rte, dass man ernsthafte Schwierigkeiten mit der Resolution habe, weil eine ganze Reihe konkreter Fragen offen geblieben seien. Nachdem man jedoch den Forderungen der Arabischen Ligacite-ref-5[5] und der Afrikanischen Union große Bedeutung zugemessen habe, habe man die Resolution nicht blockieren wollen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erklĂ€rte, Deutschland wolle sich nicht an militĂ€rischen Maßnahmen beteiligen und habe sich nur deshalb bei der Abstimmung der Stimme enthalten. Die Ziele der Resolution teile Deutschland. Deutschlands Enthaltung dĂŒrfe nicht mit NeutralitĂ€t verwechselt werden.cite-ref-6[6]

Ereignisse nach der Resolution

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Hauptartikel

:

Internationaler MilitÀreinsatz in Libyen 2011

Nach dem in der Resolution festgehaltenen Entschluss des Sicherheitsrates, eine Flugverbotszone ĂŒber Libyen durchzusetzen, fand der Pariser Gipfel zur UnterstĂŒtzung des libyschen Volkes statt. Am selben Tag kĂŒndigte Frankreich Luftangriffe an. Der libysche Außenminister Mussa Kussa erklĂ€rte, sein Land werde der UN-Resolution Folge leisten, und rief einen Waffenstillstand aus.cite-ref-7[7]

Nach Beginn der Luftangriffe auf Libyen bestritt Muammar al-Gaddafi die GĂŒltigkeit der Resolution. Er gab an, dass sie im Widerspruch zur Charta der Vereinten Nationen stehe, die jede kriegerische Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Mitgliedslandes verbiete.cite-ref-8[8] Am 20. MĂ€rz forderte er zudem eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates in New York.cite-ref-9[9]

Den fĂŒr denselben Tag geplanten Besuch der Vermittlergruppe der Afrikanischen Union in Libyen verbot der UN-Sicherheitsrat. Ein Sprecher der Vermittlergruppe erklĂ€rte spĂ€ter, dass man die Vermittlungsmission in Libyen fortfĂŒhren werde, sobald die libysche Luftverteidigung ausgeschaltet sei.cite-ref-10[10] Noch am 19. MĂ€rz beschloss die Vermittlergruppe in Nouakchott ein KommuniquĂ©, mit dem sie Vertreter der Arabischen Liga, der Organisation der Islamischen Konferenz, der EuropĂ€ischen Union, der Vereinten Nationen (darunter die fĂŒnf stĂ€ndigen Mitglieder) sowie weitere Partner und Interessensvertreter zu einem Treffen in Addis Abeba am 25. MĂ€rz einlud. Auch wurden Vertreter der libyschen Regierung und des Nationalen Übergangsrates eingeladen, sich so bald wie möglich in Addis Abeba oder einem anderen Ort mit der Vermittlergruppe zu treffen.cite-ref-11[11]

Am 21. MĂ€rz war erwartet worden, dass der UN-Sicherheitsrat auf Anregung Chinas zu Libyen beraten werde.cite-ref-12[12] Diese Beratung war dann aber abgelehnt und auf den 24. MĂ€rz verschoben worden.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Statt der von Libyen geforderten Dringlichkeitssitzung soll nach einer Unterrichtung von UN-GeneralsekretĂ€r Ban Ki-moon ĂŒber die ErfĂŒllung der Resolution 1973 beraten werden.cite-ref-15[15]

Ban Ki-Moon hat Russland aufgefordert, an der Umsetzung der Libyen-Resolution des UN-Sicherheitsrats mitzuwirken. Alle UN-Mitgliedsstaaten sollten sich an die Resolution halten und ihre Umsetzung ermöglichen, sagte Ban Ki-Moon am 22. MĂ€rz in Tunis. Das gelte auch fĂŒr LĂ€nder, die sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat enthalten hĂ€tten. Ban reagierte mit seinen Äußerungen auf eine Frage ĂŒber die wiederholte Kritik der russischen Regierung am militĂ€rischen Vorgehen in Libyen.cite-ref-16[16]

Interpretation des Waffenembargos

Schon in Resolution 1970 hatte der Sicherheitsrat ein Waffenembargo fĂŒr den libyschen BĂŒrgerkrieg verhĂ€ngt. Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen Susan Rice vertrat die Auffassung, dass die Resolution 1973 keine Aussage zu Waffenlieferungen an die AufstĂ€ndischen enthalte. Sie denke, dass Waffenlieferungen an die AufstĂ€ndischen zwar nicht ausdrĂŒcklich autorisiert wĂŒrden, dass man jedoch bei sorgfĂ€ltigem Lesen zu dem Schluss kommen könne, dass Waffenlieferungen an die AufstĂ€ndischen nicht ausgeschlossen werden. Zu der Frage, ob die USA eine Bewaffnung der AufstĂ€ndischen planten, wollte sie sich nicht Ă€ußern.cite-ref-17[17] Nach Auffassung des amerikanischen Politologen Edward C. Luck, des Sonderberaters des UN-GeneralsekretĂ€rs Ban Ki-Moon, sagten die Resolutionen 1970 und 1973 aber klar aus, dass Waffenembargo und die Forderung nach einem Waffenstillstand fĂŒr beide Konfliktparteien im libyschen BĂŒrgerkrieg geltencite-ref-18[18].

Nachdem bekannt geworden war, dass Ägypten „seit ein paar Tagen“ Munition und Waffen an die AufstĂ€ndischen liefert,cite-ref-19[19] hatte das russische Außenministerium die USA auf das Verbot von Waffenlieferungen nach Libyen hingewiesen.cite-ref-20[20] Von der britischen Regierung heißt es, sie vertrete die Position, dass das Waffenembargo fĂŒr die AufstĂ€ndischen ebenso gelte, wie fĂŒr die libysche Regierung.cite-ref-21[21]

Am 29. MĂ€rz 2011 vertrat US-PrĂ€sident Barack Obama die Auffassung, dass die Lieferung von Waffen an die AufstĂ€ndischen von der Resolution erlaubt sei. Dieselbe Meinung vertrat US-Außenministerin Hillary Clinton: Die Resolution 1973 erweitere in diesem Punkt die Resolution 1970. Der britische Außenminister William Hague unterstĂŒtzte Clintons Meinung. Der französische Außenminister Alain JuppĂ© meinte dagegen, eine neue UN-Resolution wĂ€re hierfĂŒr notwendig. Auch NATO-GeneralsekretĂ€r Anders Fogh Rasmussen meinte, Waffenlieferungen an die AufstĂ€ndischen seien nicht von der UN-Resolution 1973 gedeckt.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23] Von Seiten der Gegner von Waffenlieferungen wird geltend gemacht, dass man dann auch Ausbilder nach Libyen entsenden mĂŒsste, um die AufstĂ€ndischen an den Waffen zu trainieren. Weiter gibt es Bedenken, dass die Waffen in die HĂ€nde von Terroristen fallen könnten. Unter die Rebellen könnten sich auch Mitglieder der al-Qaida und der Hisbollah-Bewegung gemischt haben.cite-ref-24[24]

Debatte zu Flugverbotszonen in anderen arabischen Staaten

Am 19. MĂ€rz wandten sich Oppositionsgruppen im Jemen mit einem Hilferuf an die internationale Gemeinschaft. Der Weltsicherheitsrat solle auch in ihrem Land politische und moralische Verantwortung ĂŒbernehmen und entsprechende Maßnahmen zum „Schutz der Zivilpersonen“ einleiten.cite-ref-25[25] Am 25. MĂ€rz erklĂ€rte Nicolas Sarkozy, dass Frankreich „ab sofort“ immer so reagieren werde wie in Libyen: „Jeder arabische Herrscher muss verstehen, dass die Reaktion der internationalen Gemeinschaft und Europas von nun an jedes Mal die Gleiche sein wird.“cite-ref-26[26] Am 27. MĂ€rz schloss US-Außenministerin Hillary Clinton ein militĂ€risches Eingreifen in Syrien aus. Als Grund gab sie an, dass die Gewalt in Libyen viel schlimmer gewesen sei. In Syrien bombardiere niemand die eigenen StĂ€dte.cite-ref-27[27]

Am 10. April 2011 forderte der Vorsitzende der Arabischen Liga Amr Musa eine Flugverbotszone fĂŒr den Gazastreifen, um Angriffe der israelischen Luftwaffe zu stoppen.cite-ref-28[28]

Weitere Enthaltungen zur Resolution durch Staaten

Neben dem EU-Mitglied Deutschland nahmen sĂ€mtliche nord- und mitteleuropĂ€ischen EU-Mitgliedstaaten (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, RumĂ€nien und Bulgarien) sowie Finnland, Schweden, Irland und Österreich nicht am MilitĂ€reinsatz teil.cite-ref-29[29] So enthielt sich beispielsweise auch das EU-Mitgliedsland Tschechien und entsandte im Vorfeld des MilitĂ€reinsatzes in Libyen keine eigene militĂ€rische UnterstĂŒtzung.cite-ref-30[30] Eine spĂ€tere Einbindung dieser europĂ€ischen Staaten erfolgte erst mit der Übertragung des FĂŒhrungskommandos auf die NATO.

Kritik an der Resolution

Kritik anderer Staaten

China

Das chinesische Außenministerium veröffentlichte eine ErklĂ€rung, in der es seinen Respekt fĂŒr die SouverĂ€nitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit Libyens betonte. China lehne Gewalt in internationalen Beziehungen ab. Es Ă€ußerte „ernste Bedenken“ gegen die Resolution und forderte, die Krise im Dialog zu lösen.cite-ref-31[31]

Russland

Das russische Abgeordnetenhaus, die Duma, billigte in einer offiziellen Entschließung die Enthaltung Russlands. Sie warf den BefĂŒrwortern der Flugverbotszone vor, die russischen BemĂŒhungen, den Konflikt in Libyen mit politischen Mitteln friedlich zu lösen, hintertrieben zu haben. PrĂ€sident Dmitri Medwedew mĂŒsse nun im Sicherheitsrat darauf hinwirken, dass das MilitĂ€rbĂŒndnis seinen Einsatz in Libyen auf das Erreichen humanitĂ€rer Ziele beschrĂ€nke.cite-ref-32[32]

Der russische MinisterprĂ€sident Wladimir Putin bezeichnete einige Tage zuvor die Resolution 1973 in einer persönlichen Stellungnahme als „unvollwertig“ und „schĂ€dlich“ und verglich sie mit einer Aufforderung zum Kreuzzug. Sie gestatte allen, alles zu unternehmen, alle Maßnahmen gegen einen souverĂ€nen Staat.cite-ref-33[33] Der russische StaatsprĂ€sident Dmitri Medwedew wies den Vergleich mit dem Kreuzzug zurĂŒck. Die Wortwahl fördere den „Kampf der Zivilisationen“.cite-ref-34[34]

Am 12. August 2011 hatte auch Russland den UN-Sanktionen zugestimmt und beteiligte sich am Einreiseverbot fĂŒr Muammar al Gaddafi und weiteren Personen, der Sperrung von Konten von al-Gaddafi sowie von Mitgliedern seiner Familie und seiner FĂŒhrungsriege, einem Flugverbot fĂŒr libysche Maschinen und der möglichen Kontrolle von verdĂ€chtigen libysche Schiffe auf hoher See durch russische SeestreitkrĂ€fte.cite-ref-35[35]

Indien

Der indische UN-Botschafter Hardeep Singh Puri kritisierte weitreichende Maßnahmen der Resolution ohne Antworten auf grundlegende Fragen. Es gebe keine ausreichenden Informationen als Grundlage. GefĂŒrchtet wurde eine GefĂ€hrdung der Territorialen IntegritĂ€t und der Zivilbevölkerung Libyens.cite-ref-36[36]

Brasilien

Der UN-Botschafter Brasiliens Maria Luisa Viotti sagte, man sei nicht ĂŒberzeugt, die angedrohten militĂ€rischen Maßnahmen wĂŒrden zum sofortigen Ende der Gewalt und Schutz von Zivilisten fĂŒhren.cite-ref-37[37]

Nicaragua

Der nicaraguanische PrĂ€sident Daniel Ortega verurteilte die Resolution 1973. Das ganze Interesse bestehe darin, sich des Öls zu bemĂ€chtigen, die Demokratie sei nur ein Vorwand; „was sie wollen, ist das Öl Libyens und sie streiten unter sich, wer als Erster ankommen werde, um Libyen zu besetzen“. Die UN, so Ortega, habe sich in „ein Instrument der MĂ€chte, des Todes und des Krieges“ umgewandeltcite-ref-38[38].

Völkerrecht

Reinhard Merkel, Professor fĂŒr Strafrecht und Rechtsphilosophie an der UniversitĂ€t Hamburg, beurteilt die Resolution und die MilitĂ€rintervention in Libyen, die sich auf sie beruft, als völkerrechtswidrig. Das militĂ€rische Eingreifen in einen BĂŒrgerkrieg auf fremdem Territorium sei durch zahlreiche völkerrechtliche Normen verboten, so etwa in Artikel 3 des Zweiten Zusatzprotokolls zu den Genfer Konventionen von 1977 oder in der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs im Streitfall „Nicaragua v. United States of America“ von 1986. Ein militĂ€risches Eingreifen von außen sei nur im Extremfall zulĂ€ssig, wenn nĂ€mlich ein Völkermord oder ein systematisches Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemĂ€ĂŸ Artikel 7 des Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs verhindert werden mĂŒsse. Nur dann sei eine humanitĂ€re Intervention legitim.cite-ref-39[39]

Christian Tomuschat, Professor emeritus fĂŒr Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin widersprach Reinhard Merkel. Merkels Denkmodell beziehe sich auf „das schlichte Denkmodell von Staat zu Staat.“ Hier handele es sich aber nicht „um Auseinandersetzungen im klassischen zwischenstaatlichen System“, denn schließlich habe der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen interveniert.cite-ref-40[40]

Gunnar Heinsohn, Autor der ersten Genozid-EnzyklopĂ€die Lexikon der Völkermorde, bezeichnet die Resolution als „Musterbeispiel“ fĂŒr Einseitigkeit. Dass die libysche FĂŒhrung Söldner gegen die AufstĂ€ndischen einsetze, verurteile die Resolution. Dass aber von den AufstĂ€ndischen Schwarzafrikaner unter dem Vorwurf, Söldner zu sein, umgebracht wurden, sei von der Resolution weder angemahnt noch mit Sanktionen bedroht worden. Bei diesen Massakern handele es sich möglicherweise um Völkermordakte der AufstĂ€ndischen an den schwarzafrikanischen Minderheiten.cite-ref-41[41]

Der deutsche Politikwissenschaftler August Pradetto nennt die Resolution „eine konfuse, unĂŒberlegte ErmĂ€chtigung, die außer dem Nichteinsatz von Bodentruppen [
] praktisch alles erlaubt und alles offen lĂ€sst – mit kaum abschĂ€tzbaren Konsequenzen nicht nur fĂŒr die humanitĂ€re Lage in Libyen und fĂŒr die Entwicklung im arabischen Raum und in Nordafrika, sondern auch fĂŒr Europa und den Westen.“cite-ref-standard28-3-42-0[42]

Dagegen bewertet Peter Hilpold, Professor fĂŒr Völkerrecht und EuropĂ€isches Recht an der UniversitĂ€t Innsbruck, die Resolution als „historisch“. Sie sei „Beleg fĂŒr die Bereitschaft der Staatengemeinschaft, fĂŒr die Einhaltung grundlegender Menschenrechte einzustehen“.cite-ref-43[43]

Nach Auffassung von Richard N. Haass, dem PrĂ€sidenten des Council on Foreign Relations, gab es keine ĂŒberzeugenden Beweise dafĂŒr, dass ein grĂ¶ĂŸeres Massaker oder ein Genozid wahrscheinlich gewesen sei oder gar unmittelbar bevorstand. Mit dem „drohenden Massaker“ hatten BefĂŒrworter der Resolution fĂŒr eine möglichst schnelle Beschlussfassung ĂŒber die Flugverbotszone zum Schutz der Zivilisten argumentiert.cite-ref-44[44]

Auseinandersetzung ĂŒber die Enthaltung Deutschlands

In seiner RegierungserklĂ€rung vor dem Deutschen Bundestag am 16. MĂ€rz 2011 sagte Bundesaußenminister Westerwelle, die Flugverbotszone werfe mehr Fragen und Probleme auf, als sie zu lösen verspreche. Es handele sich um eine militĂ€rische Intervention, bei der nicht einmal klar sei, dass sie in einem Land wie Libyen wirkungsvoll sein könne. Es bestehe die Gefahr, dass am Ende genau das Gegenteil stehe, als was man damit politisch zu erreichen beabsichtige. Das sei zu befĂŒrchten, wenn „unser Handeln“ zu mehr Gewalt statt zu Freiheit und Frieden fĂŒhre. Das Ergebnis davon wĂ€re dann keine StĂ€rkung, sondern eine SchwĂ€chung der demokratischen Bewegungen in der Region, weil die Folgen eines MilitĂ€reinsatzes auf die gesamte nordafrikanische Region und die gesamte arabische Welt ausstrahlten. Niemand solle sich der Illusion hingeben, es gehe bei einer Flugverbotszone „lediglich um das Aufstellen eines Verkehrsschildes“. Man wolle und dĂŒrfe nicht zur „Kriegspartei in einem BĂŒrgerkrieg“ werden. Dazu könne es kommen, wenn die Angriffe am Boden trotz der Flugverbotszone weitergingen. Die BekĂ€mpfung der Panzer Gaddafis aus der Luft und sogar die Entsendung von Bodentruppen könne dann unausweichlich werden. Auf diese „schiefe Ebene“ wolle man sich nicht begeben. Die Alternative zur Flugverbotszone sei jedoch „nicht Tatenlosigkeit“, sondern gezielte Sanktionen zur Erhöhung des Drucks auf Gaddafi. Zudem habe man „in den vergangenen Tagen“ erste Kontakte mit dem Nationalen Übergangsrat geknĂŒpft, in dem Guido Westerwelle einen wichtigen politischen Ansprechpartner erkennt.cite-ref-45[45]

In den Fraktionen des deutschen Bundestags gab es weitgehende Zustimmung fĂŒr die deutsche Enthaltung, selbst von der Opposition.cite-ref-46[46] Die Entscheidung stieß aber auch auf Ablehnung;cite-ref-47[47] Rolf MĂŒtzenich vermutete innenpolitische GrĂŒnde durch bevorstehende Landtagswahlen,cite-ref-48[48] Heidemarie Wieczorek-Zeul bezeichnete es als „Schande“, dass sich Deutschland dem Prinzip der Schutzverantwortung entziehecite-ref-dradio-49-0[49] und Omid Nouripour bezeichnete die Entscheidung als „Blamage“.cite-ref-dradio-49-1[49]

Innerhalb der Parteien gab es – mit Ausnahme der Linkspartei – unterschiedliche Positionen.cite-ref-50[50]cite-ref-spiegel22-3-51-0[51] Kritisiert wurde vor allem mangelnde BĂŒndnissolidaritĂ€t und eine isolierte Position.cite-ref-sinjen-52-0[52]

BundestagsprĂ€sident Norbert Lammert kritisierte, zwischen einem Ja zu einer Flugverbotszone und einer Beteiligung deutscher Soldaten bestehe kein unmittelbarer Zusammenhang.cite-ref-53[53] Die außenpolitische Sprecherin der GrĂŒnen im Bundestag Kerstin MĂŒller hielt die Enthaltung fĂŒr eine „schwerwiegende Fehlentscheidung“.cite-ref-54[54]

Einige ehemalige AmtstrÀger kritisierten die Entscheidung scharf.cite-ref-55[55]cite-ref-spiegel26-3-56-0[56]cite-ref-57[57]

Der ehemalige deutsche Diplomat und Völkerrechtler Wolfgang Ischinger konnte Skepsis an der Resolution nachvollziehen, vertrat aber der Auffassung, dass es „vielleicht [
] außenpolitisch leichter“ gewesen wĂ€re, man hĂ€tte zugestimmt, denn viele Teile der Resolution wĂŒrden von der Bundesregierung mitgetragen.cite-ref-58[58]

Der deutsche Professor fĂŒr Internationale Beziehungen an der UniversitĂ€t ZĂŒrich Dieter Ruloff sagte, Deutschland sei Franzosen und Briten in den RĂŒcken gefallen und kritisierte die Politik als „Desaster“ mit „Pirouetten [
] gegenĂŒber Libyen“.cite-ref-59[59]

Die Leiterin des Berliner BĂŒros des European Council on Foreign Relations Ulrike GuĂ©rot sah die Position im Zusammenhang eines „deutsche[n] Nationalismus“. Deutschland interessiere sich „schon seit einiger Zeit kaum noch fĂŒr Europa“.cite-ref-freitag29-3-60-0[60]

In Teilen der deutschen Presse wird wegen der Enthaltung als Flucht aus der Verantwortung kritisiert und ein Vertrauensverlust bei verbĂŒndeten Staaten befĂŒrchtet.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62] Noch nie habe sich Deutschland gegen alle wesentlichen westlichen Partner gestellt.cite-ref-zeit24-3-63-0[63]cite-ref-spiegel29-3-64-0[64]cite-ref-joffe25-3-65-0[65]

Meinungen im Ausland

Die französische Presse kritisiert die deutsche Entscheidung teilweise heftig und zitiert auch französische Diplomaten entsprechend.cite-ref-66[66] Die Stimmenenthaltung sei ein „Fehler mit unabsehbaren politischen Kosten“.cite-ref-67[67]

Der französische Journalist und Philosoph Bernard-Henri LĂ©vy bezeichnet die deutsche Haltung als „eine Katastrophe, vor allem fĂŒr die Libyer, aber auch fĂŒr die Deutschen“. Deutschland habe „alle Grundlagen der deutschen Außenpolitik seit Kriegsende ĂŒber den Haufen geworfen“ und werde „noch bitter bezahlen“.cite-ref-spiegel27-3-68-0[68]

Andere europĂ€ische Zeitungen meinen, die deutsche Position sei unklar und Deutschland habe sich „ins Abseits begeben“.cite-ref-69[69]

Abdel Hafiz Ghoga, Sprecher des Nationalen Übergangsrats in Bengasi, Ă€ußerte sich gegenĂŒber der Welt am Sonntag enttĂ€uscht ĂŒber das deutsche Votum: „Wir werden uns spĂ€ter daran erinnern, wer uns aus der internationalen Gemeinschaft beigestanden hat und wer nicht.“cite-ref-70[70]

Das MdEP fĂŒr KSČM und stellvertretender Vorsitzender des Zentralkomitees der KSČM Jiƙí MaĆĄtĂĄlka Ă€ußerte seine Zufriedenheit mit der deutschen Stellung. Als möglichen Grund dafĂŒr nennt er die Tatsache, dass Deutschland keine offensichtliche koloniale Vergangenheit wie Großbritannien und Frankreich hat. Deshalb seien die deutschen Politiker, so MaĆĄtĂĄlka, vorsichtiger hinsichtlich der GewaltausĂŒbungcite-ref-71[71].

Siehe auch
Literatur

‱ Tristan Barczak: Krieg im Dienste der Menschenrechte? Die Resolution 1973/2011 des UN-Sicherheitsrates (Libyen) als Legitimationsbasis eines bellum iustum und Ausdruck der Responsibility to Protect. In: Hamburger Rechtsnotizen (HRN), Sonderheft Menschenrechte, 1/2012, S. 9–15.

Weblinks

‱ Security Council 6498th Meeting and full text of resolution 1973 (2011); deutsche Übersetzung (Memento vom 26. Juli 2012 im Internet Archive), pdf
‱ Security Council authorizes ‘all necessary measures’ to protect civilians in Libya - UN News Centre
‱ KommuniquĂ© des Pariser Gipfels zur UnterstĂŒtzung des Libyschen Volkes vom 19. MĂ€rz 2011: engl., frz.
‱ Manuel Brunner und Robert Frau: MilitĂ€rische Zwangsmaßnahmen gegen Libyen – UN-Sicherheitsratsresolution 1973 vom 17. MĂ€rz 2011 (PDF; 99 kB), Bofax Nr. 375D der Ruhr-UniversitĂ€t Bochum vom 29. MĂ€rz 2011
‱ Knut Mellenthin: Einladung zum Angriffskrieg, In: junge Welt vom 23. MĂ€rz 2011
‱ Reinhard Merkel: Die MilitĂ€rintervention gegen Gaddafi ist illegitim, In: FAZ.net vom 21. MĂ€rz 2011
‱ Ulrich Hottelet: Die Bundesregierung knickt vor Gaddafi ein, das ist beschĂ€mend, Cicero Online vom 16. MĂ€rz 2011
‱ Karl Grobe: Die ungleichen Kriege. Leitartikel zum Verhalten der UN. In: Frankfurter Rundschau. 5. April 2011, abgerufen am 6. April 2011 (Vergleich der Resolution 1973 mit der Resolution 1975 zur Regierungskrise in der ElfenbeinkĂŒste 2010/2011).

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ SECURITY COUNCIL APPROVES ‘NO-FLY ZONE’ OVER LIBYA, AUTHORIZING ‘ALL NECESSARY MEASURES’ TO PROTECT CIVILIANS, BY VOTE OF 10 IN FAVOUR WITH 5 ABSTENTIONS. Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, abgerufen am 20. MĂ€rz 2011 (englisch, PresseerklĂ€rung).
cite-note-22. ↑ Sicherheitsrat billigt MilitĂ€reinsatz gegen Libyen. Uno-Abstimmung. Spiegel Online, abgerufen am 20. MĂ€rz 2011.
cite-note-33. ↑ UN-Abstimmung ĂŒber Flugverbot in Libyen am Donnerstag. Focus, abgerufen am 20. MĂ€rz 2011.
cite-note-44. ↑ Richard Adams, David Batty: Libya resolution: UN security council air strikes vote - as it happened. The Guardian, abgerufen am 18. MĂ€rz 2011 (englisch).
cite-note-55. ↑ Libyen: Arabische Liga fĂŒr Flugverbotszone. Arabische Welt. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. MĂ€rz 2011, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 31. MĂ€rz 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.faz.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-66. ↑ Pressestatement von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur aktuellen Entwicklung in Libyen. Mitschrift Pressekonferenz. In: bundesregierung.de. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 18. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. November 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesregierung.de
cite-note-77. ↑ Chronologie Libyen. Liveticker bis einschließlich 27. MĂ€rz. In: n-tv.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. Juni 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011: „Der libysche Außenminister Mussa Kussa kĂŒndigt einen sofortigen Waffenstillstand an. Libyen sei bereit zum Dialog, sagt der Minister. Die Entscheidung des UN-Sicherheitsrats zu einer Flugverbotszone ĂŒber Libyen verurteilt er.“ Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.n-tv.de
cite-note-88. ↑ Gaddafi erklĂ€rt UNO-Beschluss fĂŒr ungĂŒltig. Kleine Zeitung, abgerufen am 30. April 2020.
cite-note-99. ↑ Libyen fordert Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Nachrichten-Ticker. In: stern.de. 20. MĂ€rz 2011, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 31. MĂ€rz 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.stern.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-1010. ↑ Emmanuel Mulondo: Kutesa, AU blocked from entering Libya. In: Monitor Online. Daily Monitor, 21. MĂ€rz 2011, abgerufen am 31. MĂ€rz 2011 (englisch).
cite-note-1111. ↑ Communique of the African Union Ad Hoc Committee on Libya. In: mathaba.net. 23. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. April 2015; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mathaba.net
cite-note-1212. ↑ Weltsicherheitsrat berĂ€t am Montag ĂŒber Lage in Libyen. In: de.rian.ru. RIA Novost, 21. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. MĂ€rz 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.rian.ru
cite-note-1313. ↑ Libyen: Uno lehnt Antrag auf Sondersitzung ab. Nachrichtenticker. In: drs.ch. Schweizer Radio DRS, 22. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. Januar 2012; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.drs.ch
cite-note-1414. ↑ Keine Dringlichkeitssitzung zu Libyen. Schlagzeilen. In: unric.org. Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen fĂŒr Westeuropa (UNRIC), archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. November 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unric.org
cite-note-1515. ↑ Keine Dringlichkeitssitzung: UN-Sicherheitsrat berĂ€t erst am Donnerstag ĂŒber Libyen-Konflikt. In: de.rian.ru. (RIA Novosti), 22. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. November 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.rian.ru
cite-note-1616. ↑ Ban mahnt Russland zur Umsetzung der UN-Resolution zu Libyen. Nachrichten-Ticker. stern.de, 22. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 12. Februar 2012; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stern.de
cite-note-1717. ↑ Rice: Gadhafi will be held accountable. Interview. In: CNN Press Room - CNN.com Blogs. Cable News Network, 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 31. MĂ€rz 2011 (englisch).
cite-note-1818. ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. MĂ€rz 2011, S. 6
cite-note-1919. ↑ Charles Levinson und Matthew Rosenberg: Egypt Said to Arm Libya Rebels. In: online.wsj.com. Dow Jones & Company, 17. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. April 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/online.wsj.com
cite-note-2020. ↑ Russland weist USA auf Verbot fĂŒr Waffenlieferungen nach Libyen hin. In: de.rian.ru. RIA Novosti, 17. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. MĂ€rz 2011; abgerufen am 31. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.rian.ru
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cite-note-2222. ↑ Arms to Libya rebels 'not ruled out'
cite-note-2323. ↑ Waffen fĂŒr Rebellen: Rasmussen widerspricht Clinton
cite-note-2424. ↑ BĂŒrgerkrieg gegen Gaddafi: Mögliche Bewaffnung der Rebellen entzweit WestmĂ€chte. In: spiegel.de. Spiegel Online, 30. MĂ€rz 2011, abgerufen am 31. MĂ€rz 2011.
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cite-note-2626. ↑ https://www.abendzeitung-muenchen.de/politik/kampfansage-aus-paris-art-138980
cite-note-2727. ↑ Syrien: Clinton schließt militĂ€risches Eingreifen aus
cite-note-2828. ↑ Arabische Liga fĂŒr Flugverbotszone ĂŒber Gaza
cite-note-2929. ↑ The News:Support for Poland staying out of libya military campaign
cite-note-3030. ↑ The Prague Post:Military will stay out of Libyan operation
cite-note-3131. ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. MĂ€rz 2011, S. 5
cite-note-3232. ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. MĂ€rz 2011, S. 7
cite-note-3333. ↑ ĐŸŃƒŃ‚ĐžĐœ ĐœĐ°Đ·ĐČал ĐŸĐżĐ”Ń€Đ°Ń†ĐžŃŽ ĐČ Đ›ĐžĐČОО Đ±Đ”ŃŃĐŸĐČĐ”ŃŃ‚ĐœŃ‹ĐŒ ĐșŃ€Đ”ŃŃ‚ĐŸĐČŃ‹ĐŒ ĐżĐŸŃ…ĐŸĐŽĐŸĐŒ, Putin nannte die Operation in Libyen gewissenslosen Kreuzzug, lenta.ru, (russisch)
cite-note-3434. ↑ Christian Esch: Libyen spaltet Russlands FĂŒhrung. Frankfurter Rundschau, 22. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original am 3. Februar 2012; abgerufen am 26. MĂ€rz 2011.
cite-note-3535. ↑ Russland stimmt Sanktionen gegen Libyen zu. rian.ru, 12. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original am 19. November 2011; abgerufen am 14. August 2011.
cite-note-3636. ↑ Libya no-fly zone: India abstains from UN vote. CNN-IBN, 18. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original am 21. MĂ€rz 2011; abgerufen am 26. MĂ€rz 2011 (englisch).
cite-note-3737. ↑ Ed Henry: Obama's potentially awkward Brazilian arrival. Cable News Network, 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 26. MĂ€rz 2011 (englisch).
cite-note-3838. ↑ Ortega pide a potencias atender llamado de Libia „a dialogar“ (Memento vom 22. September 2011 im Internet Archive), El Nuevo Diario (spanisch)
cite-note-3939. ↑ Reinhard Merkel in FAZ.NET am 22. MĂ€rz 2011: Die MilitĂ€rintervention gegen Gaddafi ist illegitim
cite-note-4040. ↑ Christian Tomuschat: Wenn Gaddafi mit blutiger Rache droht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. MĂ€rz 2011, abgerufen am 23. MĂ€rz 2011.
cite-note-4141. ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. MĂ€rz 2011, S. 33
cite-note-standard28-3-4242. ↑ August Pradetto: Interventionistische GedĂ€chtnisstörung? Warum die Haltung der Merkel-Regierung durchaus sinnvoll erscheint. derStandard.at, 28. MĂ€rz 2011, abgerufen am 28. MĂ€rz 2011.
cite-note-4343. ↑ Peter Hilpold: Ein Sieg der HumanitĂ€t, der auch Österreich fordert. In: Der Standard, 23.03.2011. derStandard.at, 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 23. MĂ€rz 2011.
cite-note-4444. ↑ Richard Nathan Haass: What Next in Libya? The Huffington Post, 6. April 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. April 2011; abgerufen am 20. April 2011 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.huffingtonpost.com
cite-note-4545. ↑ RegierungserklĂ€rung durch Bundesaußenminister Westerwelle vor dem Deutschen Bundestag zum Umbruch in der arabischen Welt
cite-note-4646. ↑ Andreas Rinke: Eingreifen oder nicht? Warum sich die Bundesregierung in der Libyen-Frage enthielt. Internationale Politik. Jahrgang 2011, Juli/August.
cite-note-4747. ↑ SPD und GrĂŒne stĂŒtzen Westerwelle. Die Zeit, 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 24. MĂ€rz 2011.
cite-note-4848. ↑ Rolf MĂŒtzenich: Aktuelle Entwicklungen in Libyen (UN-Resolution). Rede vor dem Deutschen Bundestag. 18. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. MĂ€rz 2016; abgerufen am 24. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rolfmuetzenich.de
cite-note-dradio-4949. ↑ Barbara Roth und Peter Philipp: Der politische Kollateralschaden der Angriffe auf Libyen. Die Arabische Liga irritiert, Deutschland isoliert, die NATO gespalten. Deutschlandradio, 21. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Februar 2012; abgerufen am 24. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dradio.de
cite-note-5050. ↑ Karl Doemens und Steffen Hebestreit: Um Antworten verlegen. Frankfurter Rundschau, 22. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original am 5. April 2012; abgerufen am 24. MĂ€rz 2011.
cite-note-spiegel22-3-5151. ↑ Florian Gathmann, Veit Medick und Severin Weiland: Koalition der KĂ€mpfer. Spiegel Online, 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 26. MĂ€rz 2011.
cite-note-sinjen-5252. ↑ Svena Sinjen: Der Preis der Freiheit. Fall Libyen: Was wir neu denken mĂŒssen. In: IP Internationale Politik Mai/Juni 2011. Deutsche Gesellschaft fĂŒr AuswĂ€rtige Politik, 11. April 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. September 2011; abgerufen am 14. April 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.internationalepolitik.de
cite-note-5353. ↑ Ntv.de, Dpa/Afp/Rts: "Menschlich und politisch inakzeptabel": Scharfe Kritik an Libyen-Enthaltung. In: n-tv.de. 20. MĂ€rz 2011, abgerufen am 10. Februar 2024.
cite-note-5454. ↑ Linda Holzgreve: „Deutschland hĂ€tte zustimmen mĂŒssen“. Streit der Woche zum Libyeneinsatz. taz.de, 26. MĂ€rz 2011, abgerufen am 27. MĂ€rz 2011.
cite-note-5555. ↑ Joschka Fischer: Deutsche Außenpolitik - eine Farce. SĂŒddeutsche Zeitung, 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 24. MĂ€rz 2011.
cite-note-spiegel26-3-5656. ↑ „Schwerer Fehler von historischer Dimension“. Kritik an deutscher Libyen-Politik. Spiegel Online, 26. MĂ€rz 2011, abgerufen am 26. MĂ€rz 2011.
cite-note-5757. ↑ Matthias Schiermeyer: „Uneinigkeit spielt Gaddafi in die HĂ€nde“. Ehemaliger Nato-General im Interview. Stuttgarter Zeitung, 23. MĂ€rz 2011, abgerufen am 24. MĂ€rz 2011.
cite-note-5858. ↑ Zustimmung wĂ€re besser gewesen. Ex-Diplomat hĂ€lt aber deutsche Zweifel an möglichen MilitĂ€reinsatz in Libyen fĂŒr berechtigt. In: Deutschlandradio Kultur. Deutschlandradio, 19. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. MĂ€rz 2011; abgerufen am 24. MĂ€rz 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dradio.de
cite-note-5959. ↑ Matthias Chapman: «Die Enthaltung der Deutschen wird noch zu reden geben». Der Bund, 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 26. MĂ€rz 2011.
cite-note-freitag29-3-6060. ↑ Ulrike GuĂ©rot: Europa, nur eine Illusion? Deutschland setzt mit seinem Egoismus die EU aufs Spiel – was fehlt, ist ein neues politisch-ökonomisches Konzept. der Freitag Mediengesellschaft, 29. MĂ€rz 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2011.
cite-note-6161. ↑ Deutschland drĂŒckt sich um Verantwortung. Libyen-Presseschau. Kölner Stadt-Anzeiger, 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 6. Dezember 2017.
cite-note-6262. ↑ Daniel Brössler: Deutschland an der Seite von Diktatoren. Kommentar. SĂŒddeutsche Zeitung, 19. MĂ€rz 2011, abgerufen am 22. MĂ€rz 2011.
cite-note-zeit24-3-6363. ↑ Jörg Lau: Macht mal – ohne uns! In: Die Zeit, Nr. 13. 24. MĂ€rz 2011, abgerufen am 24. MĂ€rz 2011.
cite-note-spiegel29-3-6464. ↑ Ralf Neukirch: Deutschlands neue Außenpolitik. Westerwelles widersinnige Doktrin. Spiegel Online, 29. MĂ€rz 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2011.
cite-note-joffe25-3-6565. ↑ Josef Joffe: Eine Regierung ohne Kiel und Kompass. Zeit Online, 25. MĂ€rz 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2011.
cite-note-6666. ↑ Scharfe Kritik an Haltung Merkels und Deutschlands zu Libyen. Focus Online, 22. MĂ€rz 2011, abgerufen am 22. MĂ€rz 2011.
cite-note-6767. ↑ Michaela Wiegel: Frankreich freut und Ă€rgert sich. 18. MĂ€rz 2011, abgerufen am 4. MĂ€rz 2015.
cite-note-spiegel27-3-6868. ↑ „Westerwelle ist ein Desaster“. Kritik an deutscher Libyen-Politik. Spiegel Online, 27. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original am 6. April 2011; abgerufen am 27. MĂ€rz 2011.
cite-note-6969. ↑ Oliver Sallet: „Wir wissen nicht, wofĂŒr Deutschland steht“. Presseschau zur Libyen-Position. Spiegel Online, 21. MĂ€rz 2011, abgerufen am 27. MĂ€rz 2011.
cite-note-7070. ↑ Scharfe Kritik an Libyen-Enthaltung. n-tv Nachrichtenfernsehen, 20. MĂ€rz 2011, abgerufen am 26. MĂ€rz 2011.
cite-note-7171. ↑ Stop the killing!, A statement by Jiƙí Maơtálka on the launching of combat operations against Libya. (englisch)